Googles „Mobilegeddon“

In den letzten Tagen kam vielerorts das Wort „Mobilegeddon“ auf, doch worum handelt es sich dabei? Die Antwort dieser Frage liegt bei Google. Der Multimediakonzern hat den hauseigenen Suchalgorithmus angepasst. Dieser soll nun Seiten, welche sich gut auf einem Smartphone anzeigen lassen, im Ranking bevorzugen. Seiten ohne eine gute Mobilunterstützung würden dagegen schlechter eingestuft werden. Diese Änderung des Algorithmus hatte der Konzern bereits im Februar angekündigt.

Von dieser Änderung werden wohl kleinere Seitenbetreiber am stärksten beeinflusst. Nicht jeder hat die Zeit, das Geld oder das Know How, um seine Internetseite für mobile Geräte zu optimieren. Wer sich nicht sicher ist, ob eine Internetseite auf Smartphones auch gut angezeigt wird, kann dies mithilfe eines Webmaster-Tools berechnen lassen. Kriterien sind hierbei unter anderem die Schriftgröße oder das zu nahe Beieinanderliegen von Links. Doch auch wenn eine Seite nicht an mobile Geräte angepasst ist, heißt das nicht, dass das gesamte Ranking dieser Seite zerstört wird. Es soll sich eher um einen kleineren Vorteil/Nachteil handeln.

Teaser – Icon Google by Hans Dorsch via Flickr (CC by 2.0)

About Adrian Wulfram
Adrian Wulfram hat sein Abitur 2014 absolviert und sucht seitdem nach einem Einstieg in die Welt der Medien. Er ist seit März 2015 in der Redaktion von Netzpiloten.de tätig.