Ford setzt auf Android Auto und CarPlay

Autobauer Ford hat die baldige Integration der Smartphone-Anbindungen von Google (Android Auto) und Apple (CarPlay) schon seit längerem zugesagt. Jetzt steht auch ein grober Zeitplan fest.

Ford hat angekündigt, dass die neuen Automodelle besser mit Android- und iOS-Geräten zurechtkommen werden. Mit einer demnächst freigeschalteten Version von Sync 3, so der Name der Entertainment-Lösung, würden die Autos die Auto-Schnittstellen Android Auto und Car Play ansprechen können und damit auch die Dienste der jeweiligen Mobilgeräte unterstützen.

Während alle Neuwagen ab 2017 bereits mit den Smartphone-Anbindungen der zwei Platzhirsche ausgestattet sein sollen, werden die bereits rollenden Fahrzeuge der Bestandskunden mit einem Software-Update um die Oberfläche zur Smartphone-Integration erweitert. Die ersten Autos mit diesen Funktionen werden die 2017er-Version des Ford Escape sein. Ford plant aktuell bis Ende 2020 mehr als 20 Millionen Kunden mit der SYNC-Technologie auszustatten.

Daneben treibt Ford die Entwicklung der eigenen Plattform namens AppLink weiter voran. Diese fügt Apps als native Apps ins Infotainment-System des Autos ein. Details zu den Plänen des Autoherstellers werden im Rahmen der diesjährigen CES erwartet.

Wann Sync 3 oder besser gesagt CarPlay oder Android Auto in den europäischen Ford-Modellen erhältlich sein wird, ist derzeit noch unklar.

Ford in seiner heute ausgegebenen Pressemitteilung:

Ford is expanding its SYNC connectivity system, adding Apple CarPlay, Android Auto, 4G LTE and several new AppLink apps to help millions of consumers stay connected behind the wheel and even when they are away from their cars. […] Ford is making Apple CarPlay and Android Auto available on all 2017 vehicles equipped with SYNC 3, starting with the all-new Ford Escape. Owners of 2016 vehicles equipped with SYNC 3 will have an opportunity to upgrade later in the year.

Teaser & Image „1954 Ford F-100 Interior Logo“ (adapted) by JD Hancock (CC BY 2.0)

About Patrick Kiurina
Patrick Kiurina war von 2015 bis Ende 2016 für die Netzpiloten aktiv. Zuvor studierte er Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der Uni Wien. Neben Technik interessiert er sich gleichermaßen auch für Sport und Musik.