Remix OS 2.0: Erste Beta-Version angekündigt

Auf dem diesjährigen Mobile World Congress in Barcelona, hat das Unternehmen Jide Technology eine erste Beta von Remix OS 2.0 angekündigt.

Das neun Jahre alte Betriebssystem von Google, hat sich mit der Zeit immer mehr verbreitet und ist mittlerweile auf etwa 80 Prozent aller Smartphones vorhanden. Durch die Beta-Version des Betriebssystems Remix OS 2.0, soll Android nun auch den Weg auf den Desktop finden. Hinter Remix OS steht Jide Technology, ein chinesisches Unternehmen welches von drei ehemaligen Google Mitarbeitern gegründet wurde.

Remix OS verspricht eine kompromisslose Android-Version für den PC. Es besitzt eine Taskleiste sowie einen Homescreen. Auf diesem lassen sich mehrere Apps gleichzeitig ausführen und beliebig verschieben. Ein Dateimanager der sich nach belieben füllen und leeren lässt, ist ebenfalls mit von der Partie. Das System lässt sich entweder mit Maus und Tastatur, oder per Touch-Steuerung bedienen. Selbstverständlich lassen sich mit Remix OS alle bisherigen Android-Apps installieren.

Ein Problem ist allerdings, dass der Google Play Store bislang noch nicht in das Betriebssystem integriert wurde. Allerdings soll laut Aussagen des chinesischen Herstellers, der Play Store mit der ersten offiziellen Version von Remix OS ausgeliefert werden. Scheinbar scheitert es bislang noch an der Zertifizierung aufseiten von Google. Hersteller Jide hofft jedenfalls auf eine schnelle Freigabe.

Bis der Suchmaschinenriese Android offiziell auf den Desktop bringt, dürfte zwar noch etwas dauern, allerdings könnte Remix OS ein wichtiger Wegbereiter für eine offizielle Version sein. Da Remix OS dezeit sehr vielversprechend wirkt, ist es ebenso vorstellbar, dass eine offizielle Version in Zusammenarbeit mit Jide auf die Beine gestellt wird.

Teaser & Image „Android“ (adapted) by Maurizio Pesce (CC BY 2.0)

About Patrick Kiurina
Patrick Kiurina war von 2015 bis Ende 2016 für die Netzpiloten aktiv. Zuvor studierte er Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der Uni Wien. Neben Technik interessiert er sich gleichermaßen auch für Sport und Musik.