Update des Wire-Messenger: Videotelefonie und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Die Berliner Messenger-App Wire hat heute mit Videotelefonie und plattformübergreifende Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zwei lang erwartete Funktionen für seine Android-App eingeführt. Die neue Version der App ist aber auch für alle anderen mobilen Betriebssysteme und die Browserversion Wire for Web verfügbar.

Die Videotelefonie war laut Janus Friis, Executive Chairman von Wire, das am meisten nachgefragte Feature. Kein Wunder, ist Friis doch einer der Mitgründer von Skype, der inzwischen mit Jonathan Christensen, Alan Duric, Siim Teller und Priidu Zilmer, der zuvor das Design-Team von Skype leitete, viele ehemalige Kollegen zu Wire geholt hat. Laut Friis ist es das Ziel, „das bestmögliche Kommunikations-Tool zu schaffen, das ebenso nützlich wie schön ist.

Mit der neuen Version der App führt Wire auch die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für jegliche Konversationsinhalte über Wire ein. Kritiker bemängelten, dass Wire bisher eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nur für Telefonate anbot. Mit dem neuesten Update wurde auch dieser Kritikpunkt erfüllt. „Das Ziel dieses Updates war es, Privatsphäre ohne Komplexität zu erreichen.“, erklärt Alan Duric. „Wir sind uns sicher, dass Wire diesen hohen Standard als einziges Unternehmen auf dem Messenger-Markt erfüllt: stets aktivierte Verschlüsselung für jegliche Konversationsinhalte, in Gruppen oder 1:1 sowie simultane Unterstützung für mehrere Geräte.“

About Tobias Kremkau
Tobias Kremkau ist Coworking Manager des St. Oberholz und als Editor-at-Large für Netzpiloten.de tätig. Von 2013 bis 2016 leitete er das Blog und unternahm verschiedene Blogger-Reisen. Zusammen mit Ansgar Oberholz hat er den Think Tank "Institut für Neue Arbeit" gegründet und berät Unternehmen zu Fragen der Transformation von Arbeit."