SeeNote: Der digitale Notizzettel

Trotz des technischen Fortschritts heutzutage, gibt es dennoch Vorgehensweisen, die nicht auszusterben scheinen. Ein Beispiel dafür ist der gute alte Notizzettel. Praktisch und schnell lässt sich dieser immer noch an den Kühlschrank oder an die Wohnungstür kleben, um ja nichts zu vergessen. Das neue Startup SeeNote scheint das anders zu sehen und sagt der klassischen Haftnotiz nun den Kampf an.

Mit SeeNote sollen die Vorteile von digitaler und analoger Welt miteinander verknüpft werden. Somit verfügt das Gerät über ein E-Ink-Display mit Touchfunktion, welches sich nach wie vor wie ein Notizzettel am Kühlschrank oder der Wohnungstür befestigen lässt, aufgrund einer magnetischen Rückseite. Dabei werden alle wichtigen Informationen vom Smartphone des Nutzers auf dem E-Ink-Display dargestellt. Dank WLAN werden nicht nur die eigenen Informationen angezeigt, sondern es können beispielsweise auch Informationen zum Wetter oder Nachrichten von Mitbewohnern oder Familienmitgliedern angezeigt werden. Außerdem verfügt das Gerät über einen wiederaufladbaren Akku, der einen ganzen Monat lang halten soll.

Um per Smartphone festzulegen was der Notizzettel anzeigt, muss man sich die App des Herstellers herunterladen. Dort kann nicht nur ausgewählt werden, welche Informationen angezeigt werden sollen, sondern es können auch gleich mehrere Notizzettel angelegt werden. Dank Unterstützung von populären Apps wie Google Maps und IFTTT, sind dem Funktionsumfang kaum Grenzen gesetzt.

Derzeit liegt von SeeNote leider nur ein Prototyp vor, daher bleibt es abzuwarten, wie nützlich das Gadget im Alltag wirklich ist. Der offizielle Marktstart soll im Frühjahr 2017 sein. Auf der offiziellen Website könnt Ihr SeeNote bereits vorbestellen, zu einem reduzierten Preis von 90 Euro. Zum offiziellen Release soll der Marktpreis bei 110 Euro liegen.

About Patrick Kiurina
Patrick Kiurina war von 2015 bis Ende 2016 für die Netzpiloten aktiv. Zuvor studierte er Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der Uni Wien. Neben Technik interessiert er sich gleichermaßen auch für Sport und Musik.