Deezer – mein ständiger Begleiter

Das Netz ist voll mit den verschiedensten Musikstreamining-Diensten. Jeder bietet ein anderes Highlight an. Da fällt es einem manchmal ganz schön schwer sich zu entscheiden. Spotify ist zwar der Platzhirsch. Doch aufgrund meines Vodafone-Vertrags – da Deezer und Vodafone offiziell kooperieren – habe ich mich dazu entschlossen einmal den Musikstreaming-Dienst Deezer auszuprobieren.

Deezer ist ein internationaler Dienst in über 180 Ländern, der inzwischen mehr als sechs Millionen zahlende Abonnenten aufweisen kann. Hier findet man eine Songauswahl von rund 40 Millionen Songs, Playlisten, die auf einen zugeschnitten sind und vieles mehr. Das Schöne daran: Keine Werbung!

Lediglich die Werbung, mit der Deezer auf sich aufmerksam macht, ist ein wahrer Hingucker und ziemlich lustig.

Da ich mir schon immer mal ein Musik-Abo zulegen wollte, aber nie genau wusste, was ich am besten nutzen könnte, kamen mir die drei Deezer-Probemonate in meinem Vodafone-Vertrag gerade recht. Einfach über Vodafone registrieren, die App für das Smartphone im Play Store herunterladen und es kann losgehen. Nach drei Monaten bezahlt man dann monatlich 9,99 Euro für das Abo.

Angefangen hatte es mit einer sehr langen Liste von verschiedenen Songs, die nacheinander abgespielt wurden. Meine Aufgabe war es auszuwählen, ob mir die angezeigten Songs gefallen oder nicht und in welchen Musikgenres ich mich gerne aufhalte. So erstellte mir Deezer zu Anfang mehrere Songlisten, die genau auf mich zugeschnitten waren.

Einfache Bedienung

Deezer ist von der Bedienung her sehr einfach, wie ich finde. In diesem Punkt kann ich bezüglich der Nutzung nur für Android sprechen, aber die mobile App kann man auch für iOS-Geräte bei iTunes herunterladen. Ich kann mit Deezer sehr schnell meine Playlists erstellen und mich gemütlich durch die Vielzahl der Songs suchen, die der Dienst mir vorschlägt. Etwas nervig finde ich, dass mir Songs immer wieder vorgeschlagen werden, auch nachdem ich diese bereits weggeklickt habe, da sie mir schlichtweg nicht gefallen. Auf diesem Gebiet lässt Deezer noch Raum für Verbesserungen, allerdings ist das ein Punkt über den sich noch hinwegsehen lässt.

Das Kündigen des Deezer-Abos ist derzeit noch nicht auf der mobilen App möglich, sodass man sich dafür erst auf seinem Computer einloggen muss. Allerdings ist der Vorgang sehr einfach zu handhaben und das Abo bleibt bis zum letzten bezahlten Abozeitraum aktiv.

Praktisch in vielerlei Hinsicht

Wenn ich mal keine Lust habe, mich durch die Flut der verschiedenen Genres und Lieder zu klicken, dann nehme ich mir oft eine von den vielen schon vorgefertigten Playlisten, die Deezer für mich automatisch erstellt hat. Von Entspannung bis hin zu Party-Listen, gibt es hier so ziemlich alles, was man sich vorstellen kann. Doch habe ich einmal kein Netz, dann ist das auch nicht weiter schlimm, da ich die eigenen Playlisten und Songs downloaden kann, um diese auch offline zu hören.

Der schöne Nebengeschmack bei all den vielen Songs ist auch der Bereich Hörbücher. Ich bin jemand, der sehr viel Zeit im Zug oder im Auto verbringt. Da gestaltet sich die Auswahl an Hörspielen und Hörbüchern als äußerst abwechslungsreich. Beispielsweise passend zur EM ist für Fußballfans auch noch ein Fußball-Livestream mit dabei. Aber auch Podcasts und Shows sind stark vertreten, die ich persönlich jedoch nicht unbedingt nutze.

Aber auch Deezer hat seine Macken

Den einen oder anderen Kritikpunkt habe ich allerdings anzumerken und ich weiß nicht, ob es vielleicht einfach nur an meinem Smartphone Sony Xperia Z3 liegt: Manchmal stoppt die Deezer App wie aus dem Nichts und ich kann keine weiteren Titel mehr auswählen. Dies hat zufolge, dass ich die App neu starten muss. Das kommt in letzter Zeit zwar immer seltener vor, aber es kann ganz schön nervig sein, wenn man mitten in einem Song ist und nicht auf die Musik so zugreifen kann, wie man es gerne möchte.

Manche Songs sind allerdings leider auch fehlerhaft. Mir ist schon ein paar Mal aufgefallen, dass die Songs eine Art „Sprung“ – wie auf einer CD – aufweisen und ein paar Sekunden überspringen.

Im Großen und Ganzen kann ich aber sagen, dass ich mit Deezer sehr zufrieden bin. Ich kann es auf meinem Laptop nutzen, oder eben die App auf meinem Smartphone oder Tablet. Es hat mir schon einige schöne Momente beschert. Eben wenn ich beim Aufräumen einfach nur ein bisschen Musik hören möchte, oder am Wochenende eine Playlist benötige, die Feierlaune macht. Auch wenn es ein paar Mängel gibt, die Deezer am besten bald beheben sollte, ist der Streaming-Dienst inzwischen zu meinem ständigen Begleiter geworden, auf den ich nur noch ungerne verzichten möchte.

Wer mehr über Deezer lesen möchte, der sollte sich den interessanten Artikel einmal genauer anschauen.


Image Laptop Feed by Deezer


About Jennifer Eilitz
kommt aus der Lüneburger Heide und hat Bibliotheks- und Informationsmanagement an der HAW in Hamburg studiert. Heute arbeitet sie als Social Media Managerin für die Netzpiloten und schreibt nebenbei an ihren Romanen, die unter anderem 2018 im Edel Elements Verlag erscheinen.