Android 7.0 Nougat: Die finale Version ist da

Endlich ist es soweit und das sogar früher als erwartet: Google hat Android 7.0 Nougat veröffentlicht. Die ersten Nutzer die sich über das Update freuen dürfen sind die Besitzer eines Google-Smartphones oder -Tablets. Alle anderen Hersteller müssen sich wie immer in Geduld üben, so dürfte es schon eine Zeit dauern bis das Update alle Geräte der Hersteller erreicht.

Nachdem Android 7.0 Nougat bereits früh Entwicklern und Beta-Testern zur Verfügung gestellt wurde, steht nun endlich die fertige Version bereit. Zwar hat sich von der Optik auf den ersten Blick nicht viel getan, allerdings gibt es diverse neue Funktionen.

Der Suchmaschinenriese verspricht allen Käufern eines Nexus-Gerätes einen garantierten Update-Zyklus von zwei Jahren. Dazu gehören monatliche Patches und Upgrades auf neuere Android-Versionen. Dabei warten diverse Geräte noch auf das Android 6 Marshmallow-Update. Erfahrungsgemäß wird nicht jeder Android-Nutzer mit den neuesten Google-Updates versorgt. Während z.B. die erfolgreichen S6-Modelle von Samsung das Update auf Marshmallow erhielten, sind Klassiker wie das Galaxy S4 hingegen leer ausgegangen. Bleibt abzuwarten wie es sich bei Nougat entwickelt. Auch wenn sich diverse namhafte Hersteller freiwillig dazu verpflichtet haben, ihre Geräte alle zwei Jahre ab Release oder sogar monatlich mit Updates zu versorgen, benötigt ein Upgrade auf eine neue Android-Version dennoch für gewöhnlich eine Weile. Die Top-Geräte der Hersteller erhalten in der Regel eine recht gute Update-Versorgung.

In Sachen Funktionen bringt Android Nougat einen Mehrfenster-Modus, Benachrichtigungen mit direkter Antwortmöglichkeit, eine schnellere 3D-Engine sowie weitere Detailverbesserungen. Den Betatest von Android Nougat hatte Google bereits im März gestartet. Seitdem wurden mehrere Previews zum Ausprobieren bereitgestellt.

Image „Google Android Nougat“ (adapted) by Blogtrepreneur (CC BY 2.0)

About Patrick Kiurina
Patrick Kiurina war von 2015 bis Ende 2016 für die Netzpiloten aktiv. Zuvor studierte er Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der Uni Wien. Neben Technik interessiert er sich gleichermaßen auch für Sport und Musik.