FollowUs – Die Androidpiloten-Tipps aus Blogs & Mags

  • FACEBOOK heise: Neuer Foto-Filter zeigt Möglichkeiten von lokaler KI auf Mobilgeräten: Facebook hat einen neuen Filter vorgestellt, mit dem Nutzer Fotos und Live-Videos auf ihren Mobilgeräten so umwandeln können, dass sie berühmten Kunstwerken ähneln. Ähnliche Angebote gab es schon in der Vergangenheit, doch Facebook bringt die dafür nötige künstliche Intelligenz auf den Geräten selbst unter. Dies könnte den Weg zu vielen anderen Angeboten dieser Art bereiten, die ohne Cloud-Anbindung funktionieren, berichtet Technology Review online in „Schlanke KI für Mobilgeräte“.

  • APPLE golem: Porträtmodus bei Iphones ohne Dualkamera nachrüsten: IOS 10.1 brachte den Porträtmodus für das iPhone 7 Plus mit seinen beiden Kameras. In diesem Modus ist eine Kamera für den scharfen Vordergrund zuständig, die andere für den unscharfen Hintergrund. Apples Software versucht, das Hauptmotiv zu erkennen. Das Motiv wird so vor dem unscharfen Hintergrund hervorgehoben und wirkt plastischer. Wer nur ein normales iPhone oder ein iPad besitzt, kann die Funktion nicht nutzen. Eine App ändert das. Patch heißt die in der Basisversion kostenlose App von Henry Lee, die versucht, den Vordergrund in einem Foto zu erkennen und ein falsches Bokeh zu erzeugen. Das funktioniert unseren Tests zufolge gut. Da Patch einen Modus bietet, das automatisch generierte Ergebnis noch mit Pinseln und Radiergummis unterschiedlicher Größe zu beeinflussen, lassen sich mit etwas Aufwand die gleichen Effekte erzeugen wie beim iPhone 7 Plus und dessen Porträtmodus.

  • PAYPAL spiegel: Bezahlen mit PayPal: Mit einem einfachen Satz wie „Hey Siri, sende fünf Euro an Elke Adam mit PayPal“ kann man Freunden, Verwandten und Bekannten künftig kleinere Geldbeträge zukommen lassen. So hat es jedenfalls der Bezahldienstleister PayPal am Donnerstagmorgen angekündigt. Wer ein halbwegs aktuelles Apple-Handy besitzt, wird Geld demnach künftig per Sprachbefehl verschicken können. Unerwartet kommt das nicht. Bereits im September hatte PayPal-Manager Bill Ready die Siri-Integration angekündigt. Auf Android-Smartphones gibt es die Möglichkeit, Geldtransfers mit der PayPal-App per Sprache anzustoßen, schon seit 2013 – allerdings nur, wenn man die Drittanbieter-Spracherkennungssoftware Sherpa verwendet. Zudem lassen sich Transfers von Kleinbeträgen auch über den zu PayPal gehörenden Bezahldienst Venmo durch Siri-Befehle auslösen.

  • SPOTIFY digitaltrend: Spotify app on Mac, Linux, and Windows might be killing your storage device: Spotify is a tremendously popular streaming music service, with free, ad-supported, and subscription options. It’s so popular, in fact, that literally millions of people use the Spotify app on a number of platforms many times a day to get their music fixes. Unfortunately, some of those users are reporting a rather pernicious problem with the Spotify app running on Mac, Linux, and Windows machines. The bug apparently is causing the app to write gigabytes worth of junk data to users’ storage devices, according to Ars Technica. The information comes from numerous reports on the Spotify forum, Reddit, Hacker News and on other sites around the internet. The Spotify app is writing massive amounts of data to hard drives and SSDs, even when idle, a behavior that Ars Technica was able to duplicate in their own environment.

  • GOOGLE googlewatchblog: Googles Chrome-Browser kommt auf 2 Milliarden aktive Installationen: Dass sich Googles Browser Chrome sehr großer Beliebtheit erfreut, ist bereits seit langer Zeit bekannt – und das sowohl auf dem Desktop als auch auf dem mobilen Markt. Normalerweise lässt sich Google aber selbst bei solchen Erfolgsprodukten nicht in die Karten blicken und nennt nur sehr selten Nutzungszahlen – und heute war wieder einer dieser wenigen Tage. Der Browser kommt nun auf 2 Milliarden aktive Installationen. Erst vor wenigen Tagen wurde eine Statistik über die Verbreitung der Desktop-Browser veröffentlicht, die Googles Browser einen Marktanteil von 55 Prozent attestiert hat. Auf dem mobilen Markt könnte dieser Anteil noch einmal höher liegen, dazu gibt es aber zumindest aktuell keine Zahlen. Soweit lässt sich Google auch leider nicht in die Karten blicken.

About Charlotte Diekmann
kommt aus Münster und studiert Angewandte Medien- und Kommunikationswissenschaft an der TU Ilmenau. Derzeit ist sie Praktikantin in der Redaktion der Netzpiloten.