Ultimate Ears Blast und MegaBlast ausprobiert: Alexa für unterwegs

Die Logitech-Marke Ultimate Ears ist seit jeher für poppige Outdoor-Lautsprecher mit grandioser Klangqualität bekannt. Mit den beiden neuen Modellen Blast und Megablast erweitert das Unternehmen die Speaker um den smarten Assistenten Amazon Alexa. Im Rahmen der IFA in Berlin hatte ich bereits Anfang September die Möglichkeit ein paar der quietschbunten Geräte auszuprobieren. Knüpfen die Ultimate Ears Blast und MegaBlast an die Qualität der Vorgängermodelle Boom 2 und MegaBoom an?

Kunterbunte Hülle auch weiterhin Markenzeichen

Äußerlich bleibt sich der amerikanische Lautsprecher-Hersteller in Form und Farbe treu. Sowohl der kleine Blast als auch das neue Flaggschiff MegaBlast sind zylindrische Design-Speaker, die 360-Grad-Sound bieten. Auf der Oberseite befindet sich der Power-Button, auf der Seite angebrachte Plus- und Minus-Symbol markieren die Lautstärkeregelung. Des Weiteren ermöglicht eine Öse auf der Unterseite das Aufhängen der Speaker. Außerdem sind die Geräte nach IP67 zertifiziert und somit staub- und wasserdicht.

Interessenten können bei der Farbe des Silikon-Gewebe-Gehäuses zwischen Graphite (schwarz), Blizzard (weiß), Blue Steel (blau), Merlot (rot), Mojito (grün) und Lemonade (gelb) wählen. Mit „Power Up“ hat Ultimate Ears zudem erstmals eine Ladestation im Angebot. Darin können Blast und MegaBlast entweder komfortabel aufgeladen oder direkt stationär genutzt werden.

Dank IP67-Zertifizierung können die smarten Lautsprecher auch beim Schwimmen genutzt werden. Image by Ultimate Ears

Klangqualität und Lautstärke sucht ihresgleichen

Die große Stärke ist und bleibt allerdings die Portabilität bei überdurchschnittlicher Klangqualität. Mit 12 (Blast) oder 16 Stunden (MegaBlast) Akkulaufzeit ist bei jeder ausgedehnten Grillaktivität gute Musik gesichert. Gleichzeitig überzeugen sowohl Blast als auch MegaBlast durch ausgewogenen, hochwertigen Sound. Der Equalizer der Companion-App hilft beim Finden der richtigen Konfiguration. Dazu aber mehr im ausführlichen Test.

Auch im Bereich Lautstärke kann Ultimate Ears so schnell niemand der Hersteller das Wasser reichen. Beim ersten Test am lauten IFA-Messestand überzeugte vor allem MegaBlast mit einem maximalen Schalldruckpegel von 93 dB. Das sind rund 40 Prozent mehr als der Vorgänger MegaBoom. Dabei ist Vorsicht geboten: Der längere Aufenthalt in direkter Umgebung kann dann bleibende Hörschäden nach sich ziehen.

Neue WLAN-Funktionalität bringt Amazon Alexa Support

Die große Neuerung der beiden Modelle ist die Integration eines WLAN-Moduls. Damit können die Speaker aus dem Netz selbständig Audiodaten beziehen und abspielen. Zum Start wird Amazon Music unterstützt, Deezer und Spotify sollen soll schon bald folgen. Spotify ist seit Mai 2018 verfügbar (Update, 11. Mai 2018). Die Steuerung geschieht entweder per App oder ganz komfortabel über die Stimme. Denn ab sofort ist auch Amazon Alexa an Bord. Sowohl Blast als auch MegaBlast verstehen Sprachbefehle. Und das sogar bei lauter Umgebung wie sich bei der Vorstellung zeigte.

Mit Ultimate Ears Blast und Megablast lässt es sich vorzüglich unterhalten. Image by Ultimate Ears

Über 25.000 Skills sind mittlerweile in der Datenbank des Shopping-Riesen hinterlegt und können auf den mobilen Lautsprechern installiert werden. Das heißt auch die Kontrolle des Smart Home oder das Pizzabestellen ist mit Blast und MegaBlast möglich. Die Reichweite des WLAN-Moduls beträgt stattliche 100 Meter. Wer lieber herkömmlich per Bluetooth Musik abspielen will, darf sich je nach Umgebung maximal 45 Meter von den Lautsprechern entfernen.

Erstes Fazit: Ultimate Ears Blast und MegaBlast machen Namen alle Ehre

Smarte Lautsprecher gibt es mittlerweile eine Menge. Doch Ultimate Ears schafft es mit Blast und MegaBlast Maßstäbe zu setzen. Sei es am unverkennbaren Design, dem außergewöhnlichen Klang oder der sehr guten Portabilität. Mit Amazon Alexa ist eine starke Entertainment-KI installiert, die gut zum Gesamtkonzept passt. Mit 229,99 Euro ist der Blast rund 30 Euro teurer als das Vorgängermodell. Für den MegaBlast schlagen 299,99 Euro zu Buche. Die Ladestation „Power up“ kostet 39,99 Euro extra. Ich finde, das sind faire Preise für einen ultraportablen Amazon Echo mit derartiger Klangqualität. Wie sich die Speaker in der Praxis schlagen, werde ich in den kommenden Wochen berichten.

Hier geht es zum ausführlichen Test.

MegaBlast bei Amazon (Provisions-Link)
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Images by Ultimate Ears


About Jonas Haller
Jonas ist technikbegeisterter Leichtbaustudent an der Technischen Universität in Chemnitz. Er sammelt gern Erfahrungen mit neuer Hardware sowie innovativen Technologien und lässt andere daran teilhaben. Durch den Techblog „HTC Inside“ ist er zum Bloggen gekommen. Zwischendurch war er auch für das „Android Magazin“ aktiv. Privat schreibt er auf jonas-haller.de über die Dinge und Geschichten in seinem Leben, die er berichtenswert findet.

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